Fountain Paint Pot
Amerika,  National Park,  USA,  Westküste,  Wohnmobil,  Wyoming

USA 2019 – Tag 7 – Vom Yellowstone in den Grand Teton NP

In der Frühe ging es wieder an einen Haltepunkt ausserhalb des Campgrounds. Hier konnten wir die Heizung laufen lassen und den beginnenden Tag beobachten. Wir hielten „unterhalb“ der Terrace Spring, so dass wir diese im Hintergrund dampfen sahen und gleichzeitig über eine grosse Wiese schauten. Als dann langsam die Sonne herauskam, freuten wir uns wie verrückt. Das erste mal seit Tagen konnten wir aussteigen und die Luft war super angenehm. 

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Auf in den südlichen Teil des Yellowstone

Heute ging es für uns weiter in den Süden des Parkes. Unser nächster Stopp führte uns zum Fountain Paint Pot. Hier gibt es verschiedene Geysire, ein Schlammloch und Pots. Kurz vor unserer Abfahrt zum Parkplatz passierte wieder einmal ein Bison die Strasse. Was auch immer dieser dort gemacht hat… (Vielleicht ein Bad genommen, oder eine Schlammpackung – es ging einfach zu schnell, um ihn zu fragen 🙂 ). 

Wieder führte uns ein Rundweg an den verschiedenen Stationen vorbei. Einer der Geysire sprüht die gesamte Zeit heisses Wasser und Dampf. Hierdurch ist das Areal schon von weiten zu sehen, da der Dampf in die Höhe steigt. Nahegelegenen Bäume sind auf Grund der Zusammensetzung des Wassers abgestorben. Alles zusammen ist ein faszinierendes Schauspiel. 

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Grand Prismatic Spring (Pt. 3)

Im Anschluss hielten wir auch noch einmal an der Grand Prismatic Spring (richtig, da waren wir doch gestern bereits zwei mal…) But… Wir wollten wissen, ob diese bei Sonnenschein noch eindrucksvoller sein kann. Die Antwort ist: „Wir wissen es nicht“. Die Farben sind sicher deutlich intensiver, jedoch war es an diesem Morgen ja trotz der Sonne noch recht kalt, so dass der aufsteigende Wasserdampf den Blick doch noch etwas getrübt hat. 

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West Thumb & Yellowstone Lake

Weiter führte uns der Weg zum West Thumb. Dieses Feld liegt direkt am Yellowstone Lake. Es besteht aus verschiedenen kleinen Heisswasseraustritten und Löchern mit strahlend blauem Wasser, oder bunten Farbenspielen von den Bakterien. Hier haben wir viele der geologischen Besonderheiten des Yellowstone noch einmal kompakt gesehen. 

Bisher hatten wir übrigens rund 288 Meilen (464 km) im Park zurück gelegt (seit dem letzten Tankstop kurz vor dem Parkeintritt). 

Anschliessend beschlossen wir spontan, doch schon einen Tag früher in den Grand Teton National Park zu wechseln. Dieser schliesst sich im Süden unmittelbar an den Yellowstone an. 

Der Weg zwischen den beiden Parks ist auch noch sehr schön. Hier und da ein kleiner Fotostopp machte die Reise kurzweilig. 🙂 Ausserdem erledigten wir auch gleich unseren Check-in auf dem Campground. Auf Grund der vergangenen Nächte wollten wir zwei Weichei-Camper doch wieder einen Platz mit Full Hookup. 

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Der Grand Teton National Park

Nach dem Check-in fuhren wir weiter zum Grand Teton National Park. Dort angekommen besuchten wir verschiedene Viewpoints, die allesamt einen Anblick des Grand Teton und der umgebenden Berge ermöglichten. Am Besten hat uns hierfür der Jackson Lake Dam gefallen. Bei den warmen Temperaturen sassen wir auf dem Damm und genossen das Panorama. 

Nach einem kleinen Stopp an der Chapel of the Sacred Heart (eine kleine Holzkapelle, aus dem Jahr 1937 die nach dem 11. Sept. 2001 von Familien aus New York und Montana zum Gedenken an die Opfer der Terroranschläge renoviert wurde), kamen wir an die Signal Mountain Lodge. Dort genossen wir in der schönen Mittagssonne auf der Terrasse eine heisse Schokolade und Kuchen, mit Blick auf den See und die Berge. 

Der Anblick ist wirklich schön, allerdings können die schönen Schweizer Alpen hier auch sehr gut mithalten. 🙂 

Nachdem wir den Weg bis nach Moose gefahren waren und uns auch immer mal wieder über plötzliche Funkverbindungen unserer Smartphones freuten, ging es zurück zum Campground. 

Übernachtung – Campground:

Headwaters RV Park at Flagg Ranch

$81 (70 €)

Wir hatten diesen Platz sehr spontan online reserviert und bezahlt. Leider müssen wir die oft gelesenen Urteile, dass der Platz viel zu teuer ist (gemessen an Preis-Leistung) bestätigen. Unser Platz war laut Aussage des Platzwartes der „letzte“ verfügbare Platz – direkt am Eingang und nach dem Regen der vergangenen Tage ein Schlammloch (und trotz Reklamation, gab es auch keine andere Option). Wir bekamen zwar Holzpaletten, damit wir trockenen Fusses zum Mobil und und weg kamen, aber trotzdem war es nicht schön. Auch gibt es hier kein Internet bzw. Wifi… Ok, Luxusproblem, aber hey „$80“… Auf der anderen Seite an der Tankstelle gibt es ein Wifi, aber da rumlungern, um ein paar Posts abzusetzen – eher nicht. 

Empfehlung: ☆☆☆☆☆

Nie wieder!!! Für uns ist klar, dass wir hier nie wieder übernachten würden. Der Platz an sich ist ok. Die Lage auch. Aber Preis-Leistung stimmen einfach nicht. Da kann man an jedem anderen Campground besser übernachten. 

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