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Ein Tag in Luino

In den letzten Jahren waren wir bereits öfter am West- und Südufer des Lago Maggiore. Deshalb stand für heute mal ein Besuch in Luino am Ostufer auf dem Plan. Hierfür wollten wir mit einem Kursschiff von Cannobio nach Luino übersetzen.

Nach einem kleinen Frühstück im Wohnmobil trafen wir uns an der Anlegestelle in Cannobio mit Karin und Tobi. Für knapp 16 Euro kann man zu zweit mit dem Kursschiff hin und zurück fahren. Nach und nach sammelten sich einige Fahrgäste an der Anlegestelle. Pünktlich um 11:35 legte das Schiff an, lies die Passagiere von Bord und nahm uns auf. Wir hatten Glück und bekamen einen Sitzplatz auf dem Bug des Schiffes. Die Überfahrt dauerte rund 25 Minuten. Bei strahlendem Sonnenschein genossen wir den Blick über den blauen See.

Luino

In Luino angekommen, liefen wir ein wenig am Ufer entlang. Der Uferweg wurde aufwendig gestaltet und modernisiert. Ein Mischung aus Rasenflächen, Wasserspielen, Sichtbeton und Stahlbauwerken im Industriedesign. Alles in allem fügt es sich sehr harmonisch in die Landschaft und verbindet Tradition mit Moderne.

Später schlenderten wir ein wenig durch die Stadt. Luino ist auch für seinen Wochenmarkt bekannt. Dieser findet allerding immer Mittwochs statt. An diesem Samstag war die Stadt wie leer gefegt. Klar, es war natürlich auch Mittagszeit und die typische Siesta.

In einem kleinen Café am Piazza Risorgimento fanden wir einen gemütlichen Platz zum  Mittagessen. Das Café ist sehr modern eingerichtet und bietet Unmengen salzige und süsse Snacks. Wir assen verschiedene Focaccia und gönnten uns anschliessend noch ein süsse Kleinigkeit sowie einen Espresso.

Anschliessend führte unser Weg noch in die historische Altstadt. Schmale Gassen, eine Kirche und bunte Häuser zeichnen diese aus. Wie immer verging die Zeit wie im Fluge. Als wir dann wieder in der Nähe des Hafens ankamen, beschlossen wir wieder nach Cannobio zurück zu fahren. Bis zum eintreffen des Kursschiffes sassen wir auf einer Bank im Schatten der Bäume und genossen den Blick auf den Lago.

Zeit für Aperitivo

Zurück in Cannobio ging es für uns noch einmal kurz in den Supermarkt in der Nähe vom Campingplatz um ein paar Kleinigkeiten zu kaufen. Anschliessend suchten wir uns einen schattiges Plätzchen im Parco Lido. Das dortige Strandbad war ganz gut besucht. Wir fanden einen chilligen Platz im Randbereich und chillten ein wenig. Schliesslich mussten wir ja für den anstehenden Apericena fit sein. 🙂

Pünktlich um 17.01 Uhr waren wir im “Plaza Café”. Wir bestellten uns verschiedene Aperitivi. Dazu bekamen wir eine Auswahl unterschiedlicher Köstlichkeiten. Wir genossen die entspannte Atmosphere und den Blick auf den Lago bei schönstem Wetter. Während wir tranken, snackten und uns in Gesp¨åche vertieften, verging die Zeit wie im Fluge.

Abendessen

Und dann war es schon wieder Zeit, einen Platz für’s Abendessen zu suchen. An diesem Samstag waren doch einige Menschen unterwegs. Vermutlich auch noch einige Tagesgäste aus der nahen Schweiz. Die Restaurants waren alle gut besucht. Wir fanden wieder einen schönen Platz in der “Pizzeria Eraora”, in der wir gestern schon waren. Heute gab es allerdings noch Vorspeisen und Pastagerichte für uns.

Den Tagesabschluss bildete der Besuch in der Gelatteria. Denn was wäre ein Tag in Italien ohne das obligatorische Gelatto. 🙂 Bei all den köstlichen Sorten, die man probieren muss, gehen einem ja schliesslich schnell die Tage aus.

Zufrieden mit einem tollen Urlaubstag gingen wir “heim” und freuten uns bereits auf den kommenden Tag.

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