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Neapel (2019) – Tag 4

Besuch im Herculaneum

Relativ früh brachen wir Richtung Herculaneum auf. Unmittelbar in der Nähe ist ein Parkplatz für Reisebusse und unter diesem ein kleines Parkhaus in dem wir parkieren konnten (hier ist ausschliesslich Barzahlung möglich). Nachdem wir ohne anzustehen unser Ticker gelöst hatten waren wir auch schon drin. 

Dieser Ausgrabungsort ist viel überschaubarer wie Pompeji. Inmitten der Neubauten liegt die Ausgrabung ungefähr 5 bis 10 Meter tiefer. Auf Grund seiner Geschichte ist dieser Platz sogar in Teilen noch viel besser erhalten wie Pompeji. Es gibt super gut erhaltene Wandmalereien und Holzarbeiten. In diesem kleinen Gebiet kann man einen tollen Eindruck zum Leben in der damaligen Zeit gewinnen. Wir würden rückblickend den Besuch in Herculaneum dem in Pompeji vorziehen, wenn wir nicht die Zeit für beide Stätten hätten. 

Weiter geht’s nch Posillipo

Da der Tag noch jung war, machten wir uns weiter auf den Weg nach Posillipo. Einen Stadtteil mit tollen Blick über die Bucht. Der Ausblick war super. Und in einem kleinen Bistro konnten wir Arancini snacken.

Tanken ist manchmal gar nicht so einfach…

Eigentlich wollten wir anschliessend gerne tanken, aber dies war gar nicht einfach. Die Tankstellen waren grundsätzlich nur noch zum Selbstservice geöffnet (dies hielt geschäftige Migranten aus Afrika jedoch nicht davon ab, sich dort als “Tankwart” zu verdingen – mit einem Hinweis, dass wir den Selfservice bevorzugen, liessen sie uns aber in Ruhe). Tanken konnten wir trotzdem nicht, da die gesamten Automaten nur mir Bargeld funktionierten. Wir hielten an ungefähr 7 Tankstellen (seit dem Besuch in Herculaneum). An jeder das gleiche traurige Spiel. Dies war die erste und einzige Enttäuschung in diesem Urlaub. Man hat einfach kein gutes Gefühl, wenn der Tank fast leer ist und man keine Chance hat zu tanken. Wir beschlossen zur Unterkunft zurückzukehren und es am nächsten Tag zu versuchen. 

Von dort aus ging es dann noch einmal mit der Metro zum Castel Sant‘Elmo. Leider gingen die Automaten in der Metro ja nicht und der Kiosk war geschlossen. Ein Einheimischer und vielleicht sogar Mitarbeiter der Verkehrsbetriebe zeigte uns dann aber doch noch einen kleinen Automaten, der natürlich nur mit Bargeld funktionierte, an dem wir Tickets lösen konnten. 

Direkt in der Nähe der Metrostation gönnten wir uns noch ein leckeres Eis beim Il Gelato Mennella (plus code: R6VJ+FF Neapel, Italien) und zogen dann weiter zur Festung. Der Ausblick von dieser ist super. Man kann alle Ecken und Winkel der Stadt bestaunen.

Vorheriges Thema:
Neapel (2019) – Tag 3

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