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Von Aveiro nach Nazaré

Nach einer ruhigen und entspannten Nacht zog es uns am Morgen noch einmal kurz an der Strand. Wir genossen die Morgensonne und das Meeresrauschen. Als wir zum Wohnmobil zurückkamen, warteten dort schon die vorbestellten Brötchen auf uns. Also machten wir uns Kaffee und deckten unseren Frühstückstisch. Nach dem Essen packten wir alles zusammen und machten uns reisefertig.

Heute ging es weiter nach Nazaré. Als Strecke hatten wir uns eine Route entlang der Küstenlinie ausgesucht. Allerdings führte uns diese nicht wirklich am Meer entlang. Für die rund 140km brauchten wir fast 3 Stunden. Zwischendurch machten wir noch einen kleinen Zwischenhalt an einem Supermarkt, um ein paar Vorräte aufzufüllen. In Nazaré angekommen, suchten wir uns einen Parkplatz. Einige der Empfehlungen aus den einschlägigen Apps liegen allerdings in Zonen, die die Gemeinde für Wohnmobile gesperrt hat. Vermutlich, weil im Sommer so viele Mobile kommen, dass es der kleine Ort nicht mehr verkrafet. Jetzt im November galten jedoch Ausnahmen, so dass wir einen guten Platz in Laufnähe zum Meer fanden.

Zum Mittagessen trafen wir uns mit Karin, Tobi und Neiva. Die Drei wollten auch noch bisschen Sonne tanken und waren mit dem Flugzeug nach Portugal gereist. Die Gegend um Nazaré ist ja unter anderem für seine „Monsterwellen“ berühmt, die regelmässig ab November auf dem Meer auftreten und Nazaré zu einem Surfspot machen. Als wir vor Ort waren, gab es keine so grossen Wellen. Aber trotzdem genossen wir den Blick über den Strand un bewunderten die anrollenden Wellen.

In dem typisch portugiesischem Restaurant „A Tasquinha“ assen wir Fischeintopf mit Reis, einen Fleischspiess und leckeres Keksdessert. Das ganze gab es für vier Personen mit Kaffee für 60,00 EUR richtig lecker und günstig. Es ist ein sehr gemütliches, kleines Restaurant mit sehr herzlichem Personal und sehr zu empfehlen.

Nach dem Essen zog es uns noch einmal an den Strand und ans Meer. Wir wagten uns bis nach vorne und liessen uns die Wellen um die Knöchel spülen. Ab und an mussten wir auch schnell zurücklaufen, da einige Wellen etwas höher waren. Einmal stolperte Dani dabei, fiel in den Sand  und wäre fast vom Wasser überrollt worden. Aber mit einem beherzten Griff nach ihr, konnte Chris sie wieder hoch- und mit sich reissen. Nachdem wir alle herzlich über dieses Erlebnis gelacht hatten, entspannten wir noch ein wenig im Sand.

Die drei anderen machten sich noch auf den Weg nach Lissabon, während wir zu unserem Nachtquartier aufbrachen. Wir hatten einen Platz auf dem kleinen Camping „Travel Van Park“ in Salgado gebucht. Dort angekommen begrüsste uns der Inhaber freundlich, führte uns rum und zeigte uns den Platz. In Ruhe liessen wir den Tag, an dem wir weitere 140 km zurückgelegt und viel erlebt hatten, im Wohnmobil ausklingen.

Übernachtung – Campground:

Campingplatz „Travel Van Park Salgado

20,00 € für 1 Nacht inkl. Strom

Ein kleiner, feiner Campingplatz mit freundlichen Eigentümern. Für eine Nacht absolut ausreichend. Die Parzellen liegen dicht nebeneinenander und beim einfahren auf den Platz muss man zwischen zwei Häusern durchfahren. Die sanitären Anlagen sind sehr gepflegt.

Website des Betreibers 

Empfehlung: ★★★★☆

Hier würden wir jederzeit wieder übernachten.

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